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Bei DSL-Tarif keine lange Laufzeiten

Internetnutzer sollten bei der Wahl eines DSL-Tarifs keine langen Vertragslaufzeiten eingehen. Wenn die Preise für schnelle Internetzugänge weiter fallen, sei dann kein Wechsel zu einem günstigeren Tarif mehr möglich, warnt die in München erscheinende Zeitschrift „PC Professionell“ (Ausgabe 5/2006). Wer sich gleich ein oder zwei Jahre an einen Anbieter bindet, bekomme zwar in der Regel preisgünstige Hardware gestellt, zahle aber doch möglicherweise am Ende drauf.

Um den Endpreis des DSL-Anschlusses zu errechnen, sollten Verbraucher außerdem unbedingt das Kleingedruckte lesen, raten die Experten weiter. Denn in der Werbung werde häufig nur der Preis der Flatrate genannt. Erst anhand der Fußnoten könnten die Gesamtkosten errechnet werden, zu denen meist noch die DSL-Grundgebühr sowie Kosten für Telefon- oder Kabelanschluss addiert werden.

Die Kündigung des alten Telefonanschlusses sollte den Angaben zufolge auch lieber dem neuen Provider überlassen werden. Dann stehen die Internetnutzer nicht auf einmal gänzlich ohne Telefonanschluss da, falls sich der Vertragswechsel dann doch noch etwas verzögert. dpa/gms
Denn wer sich ewig bindet...
Tücken beim DSL-Anschluss

Wer auf der Suche nach einem neuen DSL-Anbieter ist oder sich erstmalig mit Hochgeschwindigkeit im Internet bewegen möchte, sollte auf die Vertragsbedingungen achten.

Besonders die Vertragslaufzeiten sind einen genauen Blick wert. Denn wenn die Preise für die Internetzugänge weiter fallen, ist sonst kein Wechsel zu einem günstigeren Tarif mehr möglich, warnt die Zeitschrift "PC Professionell". Wer sich zwei Jahre an einen Anbieter bindet, bekommt zwar in der Regel preisgünstige Hardware, zahlt aber möglicherweise am Ende drauf.

Um den tatsächlichen Endpreis des DSL-Anschlusses zu errechnen, sollten sich Verbraucher außerdem nicht von den Werbebotschaften blenden lassen. Denn mit dem Preis für die Flatrate allein ist es nicht getan. Selbst bei einem Null-Euro-Angebot kommen Monat für Monat noch die Kosten für den Anschluss hinzu und die liegen in der Regel zwischen 20 und 25 Euro.

Die Kündigung des alten Anschlusses sollte dem neuen Provider überlassen werden. Dann stehen Internetnutzer nicht auf einmal ganz ohne Anschluss da, falls sich der Vertragswechsel verzögert.
Quelle: www.ntv.de
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